EU-Präsidentschaftswahl-Umfrage März 2013 / EU-Presidency Poll March 2013

fürmehrgerechtedemokratie

Wie schon im Vormonat wünschen sich die meisten Europäer den Vorsitzenden der deutschen EL Gregor Gysi als EU-Präsident. Dabei kann er seine Zustimmung steigern, vor allem auch in seinem Heimatland Deutschland. Zum Einen findet er durch seine Bekanntheit und Beliebtheit große Zustimmung aus dem eigenen Land, zum Anderen erfährt er Zustimmung aus den Krisenländern, da er sich für mehr soziale Gerechtigkeit europaweit stark macht. Da er in starken wie schwachen Ländern punkten kann erhält er im Monat März 2013 in der exklusiven twittprognosis-Umfrage 20.0 Prozent. Damit kann der EL-Politiker sich um 3.5 Prozentpunkte steigern.

Auf Platz 2 legt der Parlamentspräsident im europäischen Parlament Martin Schulz (PES) wie schon im Vormonat extrem stark um 6.5 Prozentpunkte zu, was vor allem an seiner wachsender Bekanntheit liegen dürfte. Er erreicht nun 16.5 Prozent. Schulz gilt ebenfalls als Vermittler zwischen Deutschland und den Krisenländern.

Von Platz 13 auf Platz 3 schiebt sich der nationalistische Politiker und NPD-Vorsitzende Holger Apfel und erreicht 13.0 Prozent (+10,5 %p). Seine Partei hatte eine vergleichsweise groß angelegte Stimmen-Initiative für diese Umfrage durchgeführt. Ob Apfel seine Zustimmung also halten kann, ist fraglich, zumal er nicht nur rechte sondern auch euroskeptische und EU-Präsidentschaftswahl-skeptische Kräfte auf sich zu vereinen weiß.

Die deutsche Regierungschefin Angela Merkel (EPP) als Führerin der Austeritätspolitik in Europa verliert weiter an Zustimmung, sie bleibt jedoch weiter vergleichsweise stark. Sie erreicht 8.0 Prozent (-2.0 %p).

Der Fraktionsvorsitzende der europäischen Grünen Daniel Cohn-Bendit (EGP) verliert 3.0 Prozentpunkte und liegt nun bei 6.5 Prozent. Dies dürfte an der demobilisierenden Nachricht liegen, dass Cohn-Bendit zur Europawahl 2014 nicht mehr antreten wird.

Der ehemalige deutsche Außenminister Joschka Fischer (EGP) folgt auf Cohn-Bendit. Er erreicht 4.5 Prozent (-2.5) in diesem Monat.

Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán (EPP) steht mit seiner Justizpolitik weiter in der Kritik. Dies wirkt sich europaweit auf seine Zustimmungswerte aus: Er verliert 2.0 Prozentpunkte und landet bei 4.0 Prozent.

In der EU-Präsidentschaftswahl-Umfrage legt zudem eine weitere rechte Politikerin zu: Die Vorsitzende des Front National Marine Le Pen steigert sich von 1.0 auf nun 3.5 Prozent und liegt damit nur knapp hinter dem französischen Staatschef François Hollande (PES) (-1.0%p) und dem ehemaligen Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker (EPP) (+0.5%), die beide jeweils 4.0 Prozent erhalten.

Mit zwei Prozent liegen die beiden liberalen ALDE-Politiker Mark Rutte (+0.5%p) und Guy Verhofstadt (-0.5%p) im twittprognosis-Ranking gleich auf.

Der britische Premierminister David Cameron (AECR) erreicht nur noch magere 1 Prozent der Stimmen – nur wenige Briten zeigen Interesse an einem EU-Präsidenten und die Politik Camerons kommt im Rest von Europa nicht positiv nachhaltig an. Er verliert 1.5 Prozent zum Monat Februar.

Kein Politiker schafft es in diesem Monat als Neueinsteiger ins twittprognosis-Ranking; dazu benötigt man ein Prozent der gültigen Stimmen. Tony Blair (PES), Mario Monti, Helle Thorning-Schmidt (PES), Dimitris Christophias (EL) und José Manuel Barroso (EPP) erhielten in diesem Monat erstmals weniger als 1 Prozent und fallen aus dem einzige Ranking dieser Art: dem twittprognosis-EU-Präsidentschaftswahl-Ranking. Im Monat März 2013 verzeichneten wir abermals einen Teilnehmer-Rekord!

Befragte 341 Antworten von 2.820 Befragten
ungültige/weiß nicht 0,6%
Staaten   Deutschland, Spanien, Malta, Österreich, Vereinigtes Königreich, Belgien, Frankreich, Ungarn, Portugal, Italien, Niederlande, Griechenland, Irland, Schweden, Tschechien, Dänemark, Rumänien, Bulgarien, Polen, Slowakei, Slowenien, Zypern, Luxemburg, Finnland, (Kroatien), (Gibraltar), Litauen, Lettland
Befragungszeitraum 01. März bis 28. März 2013
Methodik Online-Umfrage
Institut/Auftraggeber twittprognosis Europe
Datum der Veröffentlichung 28. März 2013

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