Warum Obama die Wahl gewinnen wird

Zwei Hauptgründe sprechen derzeit dafür, dass das Rennen im US-Wahlkampf weit weniger spektakulär ist, als es dargestellt wird.

Zum einen ist das Kopf-an-Kopf-Rennen nur im Popular Vote (tatsächliche Wählerstimmen) Realität. Betrachtet man das Wahlsystem der USA, stellt man jedoch fest, dass nicht das Popular Vote entscheidet, wer Präsident des Landes wird, sondern die Anzahl der Wahlmänner, die jeder Bundesstaat, zumeist nach dem Winner-Takes-It-All-System, vergibt. Dort liegt Obama derzeit, ohne Beachtung von Toss-Up-States, klar vorne.

Zudem ist bei den Umfragen des Popular Vote generell nie die Frage nach allen Kandidaten, die Präsident werden wollen. Es wird meist nur nach Obama, Romney oder Unentschieden gefragt. Doch auch in den USA gibt es mehr als zwei Parteien, also auch noch mehr (chancenlose) Bewerber um das Präsidentenamt, die den beiden Kandidaten Stimmen streitig machen. Der wohl erfolgreichste dürfe der rechtsliberale Gary Johnson von der Libertarian Party sein. twittprognosis sieht in bei etwa vier Prozent. Personen, die ihn wählen, antworten bei den Polls eben mit Romney, da sie seiner Politik näher stehen als Obamas. So erhält Romney noch einmal mehr Stimmen in den Umfragen als eigentlich bei der Wahl.

Da Obama und Romney im Popular Vote gleich aufliegen und in den wahlentscheidenden Swing-States Obama knapp vor Romney (+Johnson) liegt, dürfe es am 06. November 2012 wohl heißen: Yes, he can 2.0.

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